
Die breite Steinschale des Schüsselbrunnens ist römisch, auch der Fuß dessen oberer Teil noch das römische Pfeifenmuster trägt, und der Schnürring mit dem antiken Eierstabornament.
Der untere Teil wurde achtseitig abgearbeitet, als die Schale 1566 hier aufgestellt wurde. Die Zahl und ein Meisterzeichen sind auf einem Schildchen angebracht, auf einem anderen der heilige Veit. Im Kessel sind Rosetten. Der dreistufige Marmorsockel wurde mehrmals erneuert.
Ein höchst bemerkenswertes Kunstwerk ist der in der Mitte der Schale stehende, etwas über meterhohe bronzene Bergmann (Amtsperson?), im Volksmunde „Schüsselbrunnpartele“ genannt. Er trägt die charakteristische Tracht und Mütze und ist mit delikatem Feingefühl meisterhaft geformt.